Die UEFA Europa League (UEL) ist ein jährlich ausgetragener europäischer Klubwettbewerb, organisiert von der Union of European Football Associations (UEFA). Sie gilt als zweithöchster Wettbewerb im europäischen Vereinsfußball, hinter der UEFA Champions League und vor der UEFA Conference League.
Der Wettbewerb wurde 1971 als UEFA-Pokal eingeführt und ersetzte den Messestädte-Pokal. Im Jahr 2009 erfolgte eine umfassende Reform und Umbenennung in UEFA Europa League, verbunden mit strukturellen Anpassungen zur Steigerung der Attraktivität und Vermarktung.
Die Qualifikation erfolgt über die Platzierungen in den nationalen Ligen sowie über nationale Pokalwettbewerbe. Zudem nehmen teilweise Mannschaften teil, die in der Qualifikation zur Champions League ausgeschieden sind.
Im aktuellen Format umfasst der Wettbewerb eine Liga-Phase mit 36 Teams, die die frühere Gruppenphase ersetzt hat. Alle Teams werden in einer gemeinsamen Tabelle geführt und absolvieren mehrere Spiele gegen unterschiedliche Gegner. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, während die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 in Play-offs um weitere Plätze im Achtelfinale kämpfen.
Der Gewinner der Europa League erhält nicht nur den Titel, sondern auch einen Startplatz in der nächsten Saison der UEFA Champions League sowie die Teilnahme am UEFA Super Cup gegen den Champions-League-Sieger.
Historisch haben mehr als 30 verschiedene Vereine den Wettbewerb gewonnen. Besonders erfolgreich waren spanische Klubs, wobei der FC Sevilla den Rekord für die meisten Titel hält.
Die Europa League bietet Vereinen außerhalb der absoluten Elite eine bedeutende internationale Bühne und stärkt die Wettbewerbsstruktur im europäischen Fußball.