Die UEFA Champions League (UCL) ist ein jährlich ausgetragener Wettbewerb, organisiert von der Union of European Football Associations (UEFA). Sie gilt als prestigeträchtigstes Turnier im europäischen Vereinsfußball und als einer der bedeutendsten Klubwettbewerbe weltweit. Teilnahmeberechtigt sind Spitzenvereine aus den höchsten nationalen Ligen Europas.
Der Wettbewerb wurde 1955 als „Europapokal der Landesmeister“ ins Leben gerufen und war zunächst ausschließlich den nationalen Meistern vorbehalten. 1992 erfolgte eine grundlegende Reform mit Umbenennung in UEFA Champions League. Dabei wurden Gruppenphasen eingeführt und die Teilnahme für mehrere Teams aus leistungsstarken Ligen ermöglicht.
Im modernen Format beginnt das Turnier mit Qualifikationsrunden, gefolgt von einer Liga-Phase mit 36 Teams, die die frühere Gruppenphase ersetzt hat. Alle Mannschaften werden in einer gemeinsamen Tabelle geführt und absolvieren mehrere Spiele gegen unterschiedliche Gegner. Die besten acht Teams ziehen direkt ins Achtelfinale ein, während die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 24 in Play-offs um weitere Plätze kämpfen. Anschließend folgen die klassischen K.-o.-Runden bis zum Finale, das jährlich in einer ausgewählten europäischen Stadt ausgetragen wird.
Der Gewinner der Champions League erhält nicht nur die Trophäe und erhebliche Preisgelder, sondern auch die automatische Qualifikation für die nächste Saison der Champions League. Zudem tritt er im UEFA Super Cup gegen den Sieger der Europa League an und nimmt in der Regel an globalen Wettbewerben wie der FIFA Klub-Weltmeisterschaft teil.
Historisch ist Real Madrid der erfolgreichste Verein in der Geschichte der Champions League mit den meisten Titeln.
Mit ihrer weltweiten Reichweite, hohen finanziellen Bedeutung und sportlichen Qualität stellt die Champions League die Spitze des europäischen Klubfußballs dar.